AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Dienstleistungen der GEOMAR-Film GmbH (Dienstleistungsvertrag)

GEOMAR-Film GmbH
Geschäftsfüher: Constantin Löhrmann
Grevenbleck 24
30966 Hemmingen

www.geomar-film.de
info@geomar-film.de
USt.-IdNr.: DE312173320

1. Geltungsbereich

1.1. Die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Rechtsgeschäfte der GEOMAR-Film GmbH – nachstehend Dienstleister genannt – mit seinem Vertragspartner – nachstehend Auftraggeber genannt.
1.2. Änderungen dieser Geschäftsbedingungen, die vom Dienstleister vorgenommen wurden, werden dem Auftraggeber schriftlich bekannt gegeben. Sie gelten als genehmigt, wenn der Auftraggeber nicht schriftlich Widerspruch erhebt. Der Auftraggeber muss den Widerspruch innerhalb von 2 Wochen nach Bekanntgabe der Änderungen an den Dienstleister absenden.

2. Vertragsgegenstand

2.1. Die Vertragsparteien vereinbaren die Zusammenarbeit gemäß einer individuellen vertraglichen Vereinbarung (Auftragsangebot). Ein Arbeitsvertrag ist von den Parteien nicht gewollt und wird nicht begründet.
2.2. Für die Abgaben der Sozialversicherung oder andere steuerliche Belange trägt der Dienstleister selbst Sorge und stellt den Auftraggeber von eventuellen Verpflichtungen frei.

3. Zustandekommen des Vertrages

3.1. Ein Vertrag mit dem Dienstleister kommt durch die Übermittlung des unterschriebenen Auftragsangebots auf dem Postweg, per Fax oder per e-Mail zustande. Bei Versand auf elektronischem Wege muss das eingescannte, unterschriebene Original als PDF-Dokument übermittelt werden.
3.2. Der Gegenstand des Vertrages ist im Auftragsangebot genau detailliert. Weitergehende oder zusätzliche Aufgaben müssen separat und schriftlich beauftragt werden.

4. Vertragsdauer und Vergütung

4.1. Der Vertrag beginnt mit der Auftragserteilung und endet mit der Übergabe der im Auftragsangebot festgelegten Arbeitsergebnisse (Dokumente, Filme, Tonträger).
4.2. Eine Kündigung vor Beginn des Vertrages ist nicht vorgesehen. Sie ist nur möglich, wenn der Dienstleister seinen vertraglich vereinbarten Verpflichtungen nicht nachkommen kann. Kündigt der Auftraggeber entgegen diesem Vertragspunkt 4.2 vor Beginn des Vertrages, ist der Dienstleister für seinen Arbeitsausfall angemessen zu entschädigen. Hierfür gilt folgende Regelung:
Absage des Auftrags zwei Woche vor Beginn der Umsetzung:  Auftragnehmer wird mit  20% der Angebotssumme entschädigt.
Absage des Auftrags eine Woche vor Beginn der Umsetzung: Auftragnehmer wird mit 50% der Angebotssumme entschädigt.
Absage des Auftrags 3 Tage vor Beginn der Umsetzung:  Auftragnehmer wird mit 100% der Angebotssumme entschädigt.

4.3. Dem Dienstleistungspreis liegt der Umfang der geschuldeten Arbeitstätigkeit zugrunde. Diese findet ihre gesetzliche Grundlage in den Vorschriften des Dienstvertrags §§ 611 ff. BGB.
4.4. Je nach Umfang des beauftragten Projektes werden gestaffelte Zahlungen vereinbart:

Netto-Auftragssumme bis 5000 €:
– 100% nach Übergabe der Arbeitsergebnisse

Netto-Auftragssumme bis 10000 €:
– 50% der Angebotssumme nach Abschluss der Planung und der Dreharbeiten
– 50% nach Übergabe der Arbeitsergebnisse

Netto-Auftragssumme über 15000 €:
– 20% der Angebotssumme nach Vertragsabschluss
– 20% der Angebotssumme nach Abschluss der Planungsarbeiten
– 40% nach Abschluss der Dreharbeiten
– 20% nach Übergabe der Arbeitsergebnisse

 

Langfristige Projekte:
Bei Projekten die über mehrere Monate laufen, wird ein individueller Zahlungsplan bereits im Angebot festgelegt und gemeinsam mit dem Auftraggeber abgestimmt.

4.5. Die Rechnungssumme ist ohne jeden Abzug sofort nach Erhalt der, den o.g. Terminen zugeordneten (Teil-) Rechnung, zur Zahlung fällig.
4.6. Bei Überschreitung der Zahlungstermine steht dem Dienstleister ohne weitere Mahnung ein Anspruch auf Verzugszinsen in Höhe von 4 % p.a. zu. Das Recht der Geltendmachung eines darüber hinausgehenden Schadens bleibt unberührt.
4.7. Barauslagen und besondere Kosten, die dem Dienstleister auf ausdrücklichen Wunsch des Auftraggebers entstehen, werden zum Selbstkostenpreis berechnet und entsprechend belegt.

Luftaufnahmen:
4.8. Da das gewerbliche Fliegen mit unbemannten Luftfahrzeugen (UAS) klaren Regeln und Grenzen unterworfen ist, ist das sichere Fliegen nur bei geeigneten Wetter- und Umgebungsbedingungen möglich. Der Dienstleister sorgt dabei für die Einhaltung dieser Richtlinien und die Einholung ggf. notwendiger Genehmigungen.
4.9. Kann ein vereinbarter Flug wetterbedingt nicht stattfinden, so ist dem Dienstleiter eine Ausfallentschädigung von 300,- € pro Drehtag zu zahlen.

4.10 Sämtliche Leistungen des Dienstleisters verstehen sich zuzüglich der aktuell gültigen gesetzlichen Mehrwertsteuer in Höhe von derzeit 19%.

5. Leistungsumfang

5.1. Die vom Dienstleister zu erbringenden Leistungen umfassen in der Regel die detailliert aufgelisteten Aufgaben, gemäß dem vom Auftraggeber erteilten Auftrag.
5.2. Der Dienstleister wird den Auftraggeber in periodischen Abständen über das Ergebnis seiner Tätigkeit in Kenntnis setzen. Die Abstände werden bei Vertragsunterzeichnung festgelegt.
5.3. Ist dem Dienstleister die vertraglich geschuldete Erbringung eines Auftrags tatsächlich nicht möglich, so hat dieser den Auftraggeber unverzüglich darüber in Kenntnis zu setzen. Dem Auftraggeber steht dann ein außerordentliches Rücktrittsrecht vom Vertrag zu.
5.4. Der Dienstleister stellt alle zur Leistungserbringung erforderlichen Gerätschaften, sowie das nötige Personal. Die Parteien sind bemüht, nach bestem Wissen und Gewissen den Vertragspartner bei der Erbringung der jeweiligen Verpflichtung durch Überlassen von Informationen, Auskünften oder Erfahrungen zu unterstützen, um einen reibungslosen und effizienten Arbeitsablauf für beide Parteien zu gewährleisten.

6. Verschwiegenheitspflicht

6.1. Der Dienstleister verpflichtet sich, während der gesamten Dauer des Dienstverhältnisses und auch nach dessen Beendigung, über alle Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse des Auftraggebers Stillschweigen zu bewahren.
6.2 GEOMAR-Film behält sich jedoch das Recht vor, das erstellte Filmmaterial (ausschließlich) für Eigenwerbung  zu verwenden.

7. Haftung

7.1. Der Dienstleister haftet in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit nach den gesetzlichen Bestimmungen. Die Haftung für Garantien erfolgt verschuldensunabhängig. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Dienstleister ausschließlich nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes, wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder wegen der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Der Schadensersatzanspruch für die leicht fahrlässige Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist jedoch auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit gehaftet wird. Für das Verschulden von Erfüllungsgehilfen und Vertretern haftet der Dienstleister in demselben Umfang.
7.2. Die Regelung des vorstehenden Absatzes (7.1) erstreckt sich auf Schadensersatz neben der Leistung, den Schadensersatz statt der Leistung und den Ersatzanspruch wegen vergeblicher Aufwendungen, gleich aus welchem Rechtsgrund, einschließlich der Haftung wegen Mängeln, Verzugs oder Unmöglichkeit.

8. Gerichtsstand

8.1. Für die Geschäftsverbindung zwischen den Parteien gilt ausschließlich deutsches Recht.
8.2. Die Gerichtsstandvereinbarung gilt für Inlandskunden und Auslandskunden gleichermaßen.
8.3. Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Leistungen und Auseinandersetzungen ist Hannover.

9. Sonstige Bestimmungen

9.1. Nebenabreden zu diesem Vertrag bestehen nicht. Änderungen oder Ergänzungen bedürfen zu ihrer Rechtswirksamkeit der Schriftform.
9.2. Eine Änderung des Vertragspunktes 10 bedarf ebenfalls der Schriftform.
9.3. Der Auftraggeber ist nicht berechtigt seine Ansprüche aus dem Vertrag an Dritte abzutreten.

10. Salvatorische Klausel

10.1. Sollte eine oder mehrere der vorstehenden Bestimmungen ungültig sein, so soll die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt werden. Dies gilt auch, wenn innerhalb einer Regelung ein Teil unwirksam, ein anderer Teil aber wirksam ist. Die jeweils unwirksame Bestimmung soll von den Parteien durch eine Regelung ersetzt werden, die den wirtschaftlichen Interessen der Vertragsparteien am nächsten kommt und die den übrigen vertraglichen Vereinbarungen nicht zuwider läuft.

Hannover, d. 14.08.2017 GEOMAR-Film GmbH, Constantin Löhrmann